1. Wie funktioniert eine Bierzapfanlage?

    Wer das kühle Blonde nicht nur gerne in der Flaschenvariante, sondern auch gerne mal „frisch gezapft“ genießt, der hat sich sicherlich das eine oder andere Mal schon gefragt wie denn wohl so eine Bierzapfanlage funktioniert. Denn schließlich bedarf es einiges an Technik, bis das Bier im Glas landet und es dann genossen werden darf.

    Damit das Bier überhaupt den Weg in den Zapfhahn nimmt und schlussendlich im Glas landet, dafür benötigt man grundsätzlich erst einmal Co², also Kohlensäure. Hierzu wird ein spezieller Zapfkopf, welcher über zwei Anschlussmöglichkeiten verfügt, mit dem Bierfass verbunden. Die Getränkeleitung ist am oberen Abgang festgeschraubt. Diese Getränkeleitung führt dann entweder direkt oder aber über einen zwischengeschalteten Durchlaufkühler zum Zapfhahn. Die seitliche Verschraubung die man am Zapfkopf findet, die dient der Zufuhr von CO².

    Nun gibt es ja durchaus Menschen die so manchen Vorgang sehr gerne vereinfachen würden. Und so kommet vielleicht der Eine oder Andere auf die Idee ob es nicht vielleicht möglich wäre die Flasche mit der Kohlensäure direkt mit dem Zapfhahn zu verbinden. Dieses Gedankenspiel sollte auf gar keinen Fall in die Realität umgesetzt werden. Denn eine Kohlensäureflasche darf wirklich unter gar keinen Umständen direkt mit dem Zapfkopf verbunden werden.

    Hier ist ein sogenannter Druckminderer unerlässlich. Der Druck in der Kohlensäureflasche liegt bei 40-100bar, dass heißt er ist viel zu hoch. Würde man die Flasche nun direkt mit dem Zapfkopf verbinden, dann könnte das Bierfass diesem Druck überhaupt nicht standhalten.

    Doch wozu eigentlich ein Druckminderer? An dieser Stelle wird der notwendige Betriebsdruck eingestellt. Dieser muss zuvor errechnet werden. Der eingestellte Druck wird dann dem Bierfass über eine Schlauchleitung zugeführt.

    Die so zugeführte Kohlensäure drückt dann von oben herab auf das Bier. Dies führt dazu das dass Bier durch ein senkrechtes Steigrohr, welches bis zum Fassboden reicht, den Weg zum Zapfhahn antritt und schlussendlich dann im Glas landet.  Eine besonders zu empfehlende Bierzapfanlage ist übrigens jene mit der Bezeichnung BierMaxx.

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  2. Wie melde ich mich für die MPU an?

    Steht eine MPU ins Haus, dann sitzt bei den Betroffenen häufig die Angst im Nacken. Um den Idiotentest, wie die MPU auch umgangssprachlich bezeichnet wird, ranken sich einige Geschichten und Mythen. Hartnäckig hält sich das Gerücht das die Untersuchung eigentlich kaum zu schaffen ist und nahezu jeder Teilnehmer zum Scheitern verurteilt ist. Dem ist aber gar nicht so. Immerhin bestehen ungefähr 62% aller Autofahrer die MPU, manche von Ihnen mit einem anschließenden Kurs. Das heißt also, wer zur MPU muss der sollte auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken, sondern sich mit den persönlichen Problemen auseinandersetzen und sich entsprechend auf die Untersuchung vorzubereiten. Denn das sind die Bausteine die eine gute Basis bilden, um den Test auch zu bestehen. 

    Welche Bestandteile umfasst die MPU? 
    Eine Frage die sicherlich allen Betroffenen unter den Nägeln brennt. Der zeitliche Umfang der MPU liegt etwa bei 3-4 Stunden. Im Zuge der Untersuchung müssen drei Fragebögen ausgefüllt werden. Hier sind Fragen zu den Themen Lebenslauf, Grund des Führerscheinentzugs und Gesundheit zu beantworten. Daran schließen sich Reaktionstests am sogenannten Wiener Testgerät ein. Diese müssen allerdings nicht ohne Übungsphase absolviert werden. Wer hier nicht bestehen kann ist aber noch nicht durchgefallen. Denn im Anschluss findet ein ärztliches Gespräch inklusive Blutabnahme statt. Der Arzt stellt dann das entscheidende psychologische Gutachten aus. 

    Die Anmeldung zur MPU
    Ob eine Person eine MPU machen muss obliegt der Entscheidung der zuständigen Führerscheinstelle. An dieser Stelle muss dann auch angegeben werden, wo die MPU absolviert werden muss. Denn wo der Betroffene die MPU absolvieren möchte, dass kann er sich aussuchen. Wer sich für eine Untersuchungsstelle entschieden hat, teilt dies der Führerscheinstelle mit. Im Anschluss daran, kann man sich dann bei besagter Stelle melden und einen Termin für die MPU ausmachen.

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